Das neue Mutter-Kind-Zentrum am Augsburger Zentralklinikum

06.09.2014 12:24

Sommerfest von Mukis e.V.

Am Freitag, den 5. September fand in der neuen Kinder- und Jugendklinik schwäbisches Mutter-Kindzentrum das Sommerfest des Fördervereins Mukis e.V. statt.

Ich nahm in doppelter Funktion teil, einmal als Stadtrat und als Förderer. So konnte ich über mein Roll and Walk Festival ein Benefizkonzert mit Sophie Heinrich und Jacques Ammon im Kleinen Goldenen Saal organisieren.

Nach einem gemütlichen Sektempfang im Eingangsfoyer der neuen Klinik fand eine Führung durch das Haus statt. Der Schwerpunkt lag dieses Mal auf den Neuerungen, die durch die Spenden von Mukis e.V. getätigt werden konnten und die somit ein "Extra" für die Versorgung der Patientinnen und Patienten darstellen, wie es Max Strehle MdL a.D. in seiner Begrüßungsrede betonte.

Die erste Station war die Ambulanz und das dort entstehende Aquarium. Es wird nicht nur ein "Eye-Catcher" besonderer Güte sondern wird sicherlich beruhigend auf die dort wartenden Patientinnen und Patienten und deren Eltern wirken.

Die nächste größere Investition, die durch die Spenden ermöglicht wurden, ist das neue Highend MRT. Die Untersuchung mit einem solchen MRT ist schmerzlos, die Enge und Dunkelheit in der "Röhre" aber ist beängstigend für die kleinen Patienten, so dass diese Untersuchung oftmals nur unter Narkose durchgeführt werden kann. Um dies zu verbessern, wurden LED Lichter im Raum angebracht, um eine beruhigende Athmosphäre erzeugen zu können.

Weltweit einzigartig dürfte der MRT durch den Aufdruck sein, der ebenfalls den kleinen Patienten die Angst vor dem Gerät nehmen soll. Der Augsburger Kasperl aus der Puppenkiste nimmt die kleinen Patienten im Empfang (siehe Foto).

Das kindgerechte MRT mit dem Aufdruck des Augsburger KAsperl

Die Kinder sollen desweiteren spielerisch an die Untersuchung herangeführt werden. Im Normalfall werden sie vorher mit dem MRT vertraut gemacht und können an einem Modell selbst die Untersuchung spielen.

Ein wichtiger Aspekt des neuen Mutter-Kindzentrums ist die Einbindung der Eltern in die Pflege. Dies ist, wissenschaftlich bewiesen, förderlich für die Gesundung der kleinen Patienten. So wurde durch Spenden ermöglicht, dass für 75 % der Patienten die Möglichkeit besteht, dass ein Elternteil im Zimmer mit untergebracht werden kann.

Augsburg kann stolz auf das neue Mutter-Kindzentrum sein. Die Versorgung der kleinen Patientinnen und Patienten wird auf ein Highendlevel gehoben, das seinesgleichen in Deutschland sucht. 

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