Die CSU öffnet sich stärker für Menschen mit Behinderungen

19.09.2014 11:02

Die Vorstandschaft des CSUnet übergibt das Positionspapier an Generalsekretär Andreas Scheuer (v.l.n.r. Karsten Dietel, Fabian Trautmann, Marcel Stunt, Dorothee Baer, Ronald Kaiser, Benedikt Lika, Andreas Scheuer)

Damit Inklusion nicht nur ein theoretisches Konstrukt bleibt sondern in der Realität umgesetzt wird, ist es meiner Meinung nach wichtig, dass sich Menschen mit Behinderungen auch in der Politik engagieren.
Immer noch bin ich der Meinung, dass dies noch viel zu wenig stattfindet. Oftmals fühle ich mich als einer von wenigen Einzelkämpfern, die sich in das "Haifischbecken Politik" trauen und hier die Belange von Menschen mit Behinderung benennen und die Umsetzung der UN-BRK einfordern. 

Damit dies langfristig nicht so bleibt, müssen allerdings auch die Rahmenbedingungen innerhalb der Parteien sich ändern, die Parteien müssen für Menschen mit Behinderung zugänglich sein, sie müssen sich für dieses "Klientel" öffnen. Der Austausch miteinander ist fruchtbar und Inklusion ist ein Gewinn für die gesamte Gesellschaft.

Aus diesem Grunde habe ich mich in den letzten Monaten und Wochen dafür eingesetzt, dass "meine" CSU diesen Weg einschlägt. Ich bin mit meinen Ideen, Wünschen und Forderungen auf offene Ohren, nicht nur beim Parteivorsitzenden direkt, gestoßen und so habe ich mit dem Vorstand des CSUnet ein Positionspapier erarbeitet und dieses am Montag, den 15. September in Anwesenheit der Vorsitzenden des CSUnet, Dorothee Bär MdB, an den Generalsekretär Andreas Scheuer übergeben. Dieser zeigte sich interessiert und offen für die darin enthaltenen Wünsche und Anregungen und versicherte, dass er den nächsten Parteitag in Nürnberg barrierefrei gestalten werde.

Pressemitteilung:

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