Die Theatersanierung

25.01.2016 23:36

Einspruch, Herr Idrizovic

Benedikt Lika in Denkerpose. Über ihm zwei Gedankenblasen mit den Begriffen Innovativ und Inklusiv

Die Bürgerbeteiligung zur Theatersanierung ist in vollem Gange. Bisher hatte ich das Gefühl, dass dies sehr gut von den Augsburger Bürgerinnen und Bürgern angenommen wird und positiv aufgenommen wird, so zumindest die direkten und indirekten Rückmeldungen, die ich bemerkt habe.

Die Stimmen der "Sanierungskritiker" waren zumindest nicht mehr laut zu vernehmen und ich ging davon aus, dass sich diese ebenso im Bürgerbeteiligungsprozess einbringen. Bis sich am 24.1. Herr Kurt Idrizovic in einem Beitrag zum Bürgerbeteiligungsprozess auf AugsburgTV zu Wort meldete...

Ich habe die in dem Statement getätigten Aussagen des Herrn Idrizovic transkribiert und die dort geäußerten Vorhaltungen gegen den Bürgerbeteiligungsprozess gegengeschrieben. Somit hat jeder interessierte Bürger die Gelegenheit sich selbst ein Bild von der Intention des städtischen Beteiligungsprozesses zu machen.

"Diese Bürgerbeteiligung, die jetzt stattfindet, findet natürlich vor einem außergewöhnlich großem Theaterpublikum, mit einem großen Theaterpublikum (statt) ...(Kritik von Kurt Idrizovic auf AugsburgTV)

Natürlich engagieren sich beim Thema Theater vermehrt theater- und kulturaffine Bürgerinnen und Bürger. Das ist doch selbstverständlich und ich würde mir kein Urteil über die schlussendliche "Lagerzugehörigkeit", ob Sanierungsbefürworter oder Kritiker erlauben. Jeder war und ist eingeladen sich zu beteiligen. (Benedikt Lika)


und ich hätte mir gewünscht, dass man mehr die Bürger mit einbezieht...(Kritik von Kurt Idrizovic auf AugsburgTV)

Der Beteiligungsprozess wurde auf sämtlichen Kanälen, online wie offline beworben. (Benedikt Lika)

die davon betroffen sind, die das letztlich auch bezahlen müssen. ...(Kritik von Kurt Idrizovic auf AugsburgTV)

Tendenziöses Einladen, wie es Herr Idrizovic anklingen lässt, ist eine Unterstellung. (Benedikt Lika)


In den Stadtteilen, die Migranten und so weiter." (Kritik von Kurt Idrizovic auf AugsburgTV)

Neben den offen geladenen Workshops finden auch solche auf bestimmte Zielgruppen (Schulen, Migranten, Stadtteile, Flüchtlinge und überregionale Vernetzungen) statt. (Benedikt Lika)

Mein Fazit: Das Bürgerbeteiligungsverfahren ist breit aufgestellt, die verschiedenen Interessensgruppen werden eingebunden. Jedoch liegt die Beteiligung im jeweils eigenen Ermessen. Mehr als ein Angebot zur Beteiligung an jeden Bürger und jede Bürgerin kann die Stadt nicht anbieten, das gehört zur Demokratie.

Als gewählter Stadtrat stehe ich vollumfänglich zur Theatersanierung. Ich bin der festen Überzeugung, dass die drittgrößte Stadt Bayerns ein funktionelles, barrierefrei zugängliches Theatergebäude verdient hat. Die Förderung durch den Freistaat Bayern ist eine historisch einmalige Möglichkeit, dies zu erreichen. Kultur braucht Platz und Raum, lasst uns diesen ermöglichen! Auf geht's #thejater!

Offizielle Seite des Bürgerbeteiligungsprozesses

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