Inklusion

27.11.2013 15:49

Bayern soll, nach dem Willen von Ministerpräsident Seehofer, noch lebenswerter werden - und zwar für Alle!
Das "für Alle" interpretiere ich vor allem als inklusiven Anspruch!

"Bayern barrierefrei 2023" heißt es in der Regierungserklärung von Ministerpräsident Seehofer. Bayern soll im gesamten öffentlichen Raum barrierefrei werden und ich möchte, mit meinen Erfahrungen und meinem Netzwerk auf landes- und bundespolitischer Ebene dazu beitragen, dass Augsburg dabei eine Vorbildrolle einnimmt.

Mobilität ist ein wichtiger Baustein bei der Inklusion, der die gesamte Gesellschaft betrifft.

Mit dem Königsplatzumbau und der Mobilitätsdrehscheibe sind wir in Augsburg, was den ÖPNV angeht auf einem guten Weg. Das bedeutet aber nicht, dass wir uns nun zurücklehnen dürfen und den Status Quo genießen können. Das Blindenleitsystem ist noch ausbaufähig. Auch die Informationsmöglichkeiten für hörgeschädigte oder hörlose Mitbürgerinnen und Mitbürger ist verbesserungswürdig. Die Frage nach einem barrierefreien Notrufsystem für diese Personengruppe steht zum Beispiel (nicht nur in Augsburg) im Raum.

Schulische Inklusion

Durch das gemeinsame Aufwachsen von Kindern mit und ohne Behinderung werden rechtzeitig gegenseitige Ressentiments abgebaut.
Ich möchte mich für einen Ausbau von integrativen Kindergärten in Augsburg stark machen. Denn alle Kinder profitieren von dieser Art der Kinderbetreuung.
Wünschenswert ist das gemeinsame Beschulen von Kindern mit und ohne Handicap. Es muss für jedes Kind, der  individuell am geeignetste Weg offen stehen. Kindern, die kognitiv in der Lage sind, mit ihrer Einschränkung eine Regelschule zu besuchen, muss dies, ohne großen Argumentationsaufwand betreiben zu müssen, möglich gemacht werden. Auf der anderen Seite ist der Wunsch von Eltern zu respektieren, die ihr Kind, auf Grund eines erhöhten Pflegebedarfs, lieber auf eine Fördereinrichtung schicken wollen. Ein gegeneinander Ausspielen der Schularten ist kontraproduktiv.

Inklusion muss in der Kommune gelebt werden und kann auf kommunaler Ebene gelingen. Dafür bin ich das beste Beispiel.


Durch mein sozialkulturelles Musikfestival "Roll and Walk" trage ich seit 2007 zusammen mit meinen Musikern zu einer Sensibilisierung der Gesellschaften bei, ein Miteinander von behindert und nicht behindert ist möglich!
Wir müssen als Gesellschaft weg kommen von der defizitären Definition von Menschen mit Behinderung und mehr das Können und die Talente der Menschen in den Fokus richten. Jeder Mensch verfügt über Talente und muss diese in die Gesellschaft einbringen können, so wird jeder zu einer Bereicherung für den Anderen.

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