Kultur

10.12.2013 15:25

Augsburgs Historie ist lang und eindrucksvoll, ihr Kulturleben ist breitgefächert und lebendig.
Dies politisch zu unterstützen und zu kräftigen ist mein Ansinnen für den Augsburger Stadtrat.
Ich möchte einerseits eine starke Stimme für die Kultur und v.a. für die Kulturschaffenden im künftigen Augsburger Stadtrat sein, möchte mich mit meinem Know How, das ich mir in den letzten Jahren mit Roll and Walk angeeignet habe für die Augsburger Kulturwelt einbringen.
Andererseits liegt mir auch eine Vernetzung der einzelnen Kulturschaffenden am Herzen, um Synergien zu schaffen, von denen alle, sowohl die Produzierenden als auch die Konsumierenden, profitieren können.

Wichtige Anlaufstellen dafür sind meiner Ansicht nach städtische Einrichtungen wie das Kulturamt, die Städtischen Bühnen, der Popkulturbeauftragte sowie der neu gegründete Kulturbeirat der Stadt Augsburg. Aber auch zahlreiche private Initiativen tragen einen nicht unerheblichen Beitrag zur kulturellen Vielfalt Augsburgs bei und verdienen vollste politische Unterstützung!

Im Blickpunkt in den kommenden Jahren steht der Umgang mit der Augsburger Historie.
Das römische Erbe unserer Stadt muss im Stadtbild wieder spürbar gemacht werden. Die Restaurierung des Römischen Museums muss dringend angegangen werden. Das Museum ist nicht nur historisches Gedächtnis unserer Stadt, es macht die Geschichte und Bedeutung unserer Stadt im wahrsten Sinne des Wortes greifbar.

Unbezahlbar ist auch der pädagogische Mehrwert dieser Institution. Ich selbst habe als Schüler des Gymnasiums bei St.Stephan viele Stunden in der ehemaligen Dominikanerkirche verbracht und konnte mir so das trocken im Lateinunterricht Gelernte lebendig vor Augen führen lassen. 

Auch die Auseinandersetzung und Aufarbeitung der jüngeren Geschichte besonders der Zeit des Nationalsozialismus liegt mir am Herzen. Der Gedenkort "Halle 116" zum Gedenken an die Opfer von Zwangsarbeit und nationalsozialistischer Willkür- Herrschaft und zur Darstellung des Beitrags der US-Garnison  zur demokratischen Kultur kann hier eine wichtige Rolle spielen. Es soll ein Ort des aktiven Gedenkens werden. Auch über die Möglichkeit von Gedenktafeln in der Stadt sollte meiner Meinung nach aktiv angegangen werden.

Ein weiterer zentraler Aspekt meines kulturpolitischem Engagements ist die Etablierung der Augsburger Dachmarken Mozart - Brecht - Frieden. Hier wurden in den vergangenen Jahren interessante Projekte angestoßen, die Vernetzung der Kulturschaffenden in den einzelnen Themen kann gleichzeitig noch weiter ausgebaut werden, um Augsburg als Mozartstadt, als Brechtstadt und als Friedensstadt noch weiter zu etablieren.

Zurück